Dieses körperbetonte und ausnehmend fruchtige India Pale Ale ist eine Hommage an das fiktive Taka-Tuka-Land, irgendwo im Südpazifik, weil Schweden auf dem Weg nach Indien falsch abgebogen ist und nun den Commonwealth besucht und die Amis auch eine Duftmarke hinterlassen haben. Alles klar?
Ekklektisch nennt sich so ein Mix aus dem Besten der Kulturen wohl: ein Antrunk von Kokos, Ananas, Citrus und Mango, Tropenfrüchte gefolgt von Kiefernnadel und Pinie, ausklingend mit einer harmonischen Bittere und einen Gaumenschmalzer von Orange, Melone und Kirsche mit leichtem Heu. Für Alle, die es nicht so trocken mögen und ein Sightseeing der Geschmäcker schätzen.
- Cara Red, Münchener I, Pilsener, Wiener
- El Dorado, Sultana, Waimea
- Brewer’s Invert No. 1
Sechs Komma Fünf Eins Vol.-Prozent
70 IBU, 22 EBC, 100% Handgemacht
Taka Tuka
Pacific IPA
Sudangaben
- für 20 l Ausschlagwürze
- für 60 % Sudhausausbeute
| Stw.: 17,0 °P | Bittere: 70 IBU | Farbe: 22 EBC | Alc.: 6,5 % | RE: 5,4 °P |
| EVG: 68 % | BU/GU: 0,57 | SO₄/Cl: 2,0 | BJCP: 12C | Vers.: 1.0 |
Brauwasser
- 9,3 l Hauptguss
- 8,8 l Nachguss
- 1:3,6 Gussführung
Wasserprofil: London UK
- Ca 70, Mg 6, Na 15, SO₄ 40, Cl 38
- RA = ‑0,9 dH | pH 5,5
Schüttung
- Pilsener 1,42 kg (25,0 %)
- Wiener 2,27 kg (40,0 %)
- Münchener I 1,42 kg (25,0 %)
- Cara Red 0,57 kg (10,0 %)
Maischplan
- Einmaischen 59 °C für 0 min
- Eiweißrast 55 °C für 15 min
- Maltoserast 64 °C für 40 min
- Zwischenrast 68 °C für 15 min
- Verzuckerungsrast 72 °C für 20 min
- Abmaischen 72°C für 0 min
Anmerkungen zum Brautag
Mit Whirlpool Heißtrub effizient abtrennen.
Erläuterung Tabellenwerte:
- BU:GU = Bittere-Schüttung-Faktor: 0,57 = bitter
- SO₄/Cl = Sulfat-Chlorid-Verhältnis: 2,0 = trocken
Erläuterungen Etikett
St. Vincent & The Grenadines, Hochzeitsinszenierung eines Hotels. Foto: ©Stubby Hobbs, 2000.
Würzekochen
Würzekochzeit: 60 min
Nachisomerisierung: 15 min
- Waimea: 30 %, VWH
- El Dorado: 25,0 %, 30 min
- Sultana: 25,0 %, 30 min
- El Dorado: 20,0 %, 5 min
Weitere Zutaten:
- Irish Moos: 0,1 g/l, 5 min
- Nutrient Hefenahrung: 0,1 g/l, 5 min
Gärung
- Hefe: Wyeast 1968 London ESB*
- Gärtemperatur: 16–21 °C
- Endvergärungsgrad: 68 %
- Kalthopfung: Sultana 1 g/l, 8–3 Tage**
Nachgärung und Reifung:
- Karbonisierung: 5,6 g/l CO₂***
- Alt.: Kalthopfung: Hopfenöl Noble Plus 0,25 g/l 8 Tage**
- Reifung: 2 Wochen****
Anmerkungen zu Gärung
* Benötigt vitale Hefe oder ein äquivalent aktiver Starter; dabei auf Farbumschlag achten. Mit 16 °C anstellen, Tag 1–2 auf 17 °C, Tag 3–4 auf 18 °C. Ab 50 % sEVG auf 20 °C. ** Zur Kalthopfung Jungbier ab Tag 8 für 3 Tage auf 4 °C kühlen.
Anmerkungen zur Nachgärung
** Alternativ: Hopfenöl Noble Plus: 0,25 ml/l in Nachgärung
*** Umdrücken auf mit CO₂ vorgespanntes Fass im Gaspendelverfahren, dann spunden oder karbonisieren mit Zucker bei Temperatur Hauptgärung für 9–10 Tage.
Anmerkungen zur Reifung
**** Umdrücken auf mit CO₂ vorgespanntes zweites Fass im Gaspendelverfahren.
Anmerkungen zur Verkostung
Taka Tuka ist ein IPA mit ausgesprochener Drinkability. Man genießt es am besten jung, und so ist es bereits nach der Nachgärung trinkbar, optimal ab drei Wochen ab Brautag. Trinktemperatur 6–10 °C.
Foodparing
Taka Tuka empfiehlt sich bei gegrillter Brasse, Red Snapper oder neuseeländischer Oyster Chowder.
Rezepthistorie
keine Angaben

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